Heimatspiel

Seit dem Jahr 1927 führen über 200 Laiendarsteller mit Leidenschaft und Stolz auf ihre Stadt ihr „Heimatspiel“ um Glaube, Liebe und Hoffnung vor der historischen Kulisse des Heimatspielhauses in Münnerstadt auf.

Das Freilichtspiel beruht auf einer wahren Begebenheit: Tatsächlich wurde die Stadt im Jahr 1641 von einem schwedisch-weimarischen Heer unter Führung von Oberst Rosen angegriffen. Wie durch ein Wunder zogen die Truppen jedoch unvermutet ab; der wahre Grund wurde nicht überliefert. Schon bald entstand diese Legende: Die Muttergottes hatte die flehenden Gebete der frommen Münnerstädter erhört. Sie fing die Kanonenkugeln der Schweden mit ihren Händen auf. Der Feind floh entsetzt vor dieser Erscheinung. Die Stadt war gerettet!

So gilt die Muttergottes bis heute als Schutzfrau von Münnerstadt. Ihr zu Ehren erzählt das Freilichtspiel in einer aufwändigen Inszenierung die Geschichte vom fröhlichen Erntefest, von der Bedrohung durch die Schweden und der wundersamen Errettung durch die Gottesmutter. Flankiert wird das dramatische Geschehen von der anrührenden Liebe der Bürgermeisterstochter zum tapferen Jörgentor- Kommandanten.

Wie ein roter Faden durchzieht dabei die Rose als christliches Symbol für Maria, die Königin des Himmels und der Erden, das mal heitere, mal dramatische Spiel. In der einzigartigen Atmosphäre der mittelalterlichen Fachwerkkulisse des Heimatspielhaus-Ensembles erwecken Stadtknechte zu Pferd, Bauern, Bürger, Scholaren, Mäher und Schnitterinnen, Musikanten, Tänzer, Soldaten und Räte die Legende zum Leben.

Aufgeführt wird das historische Volksschauspiel „Die Schutzfrau von Münnerstadt“ im Umfeld der Marienfesttage im Spätsommer – jeweils am letzten Sonntag im August sowie an den ersten beiden September-Sonntagen. Erleben Sie das bunte Spiel selbst - sichern Sie sich gleich Tickets!

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... und heute.

Das Heimatspiel um 1927...

...Ideal z.B. für Hochzeiten mit bis zu 82 Gästen ...

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